Makuladegeneration

Makuladegeneration

  • Was bedeutet Makuladegeneration?

Das Sehzentrum (Makula), auch ‚Äěgelber Fleck‚Äú genannt, ist ein kleines, hoch spezialisiertes Areal auf der Netzhaut (Retina) in der Mitte des Augenhintergrundes.

Der nur wenige Quadratmillimeter gro√üe Fleck ist f√ľr wesentliche Sehleistungen verantwortlich: Lesen, Erkennen von Gesichtern und feinen Einzelheiten, Unterscheiden von Farben. Die ganze √ľbrige Netzhaut nimmt haupts√§chlich nur Umrisse und Hell-Dunkel-Kontraste wahr.

An der altersabh√§ngigen Makuladegeneration (AMD) sind ein bis zwei Millionen Menschen in Deutschland erkrankt. Die ersten Symptome k√∂nnen ab dem 45.-50. Lebensjahr auftreten.

In der Makula herrscht ein reger Stoffwechsel, dessen Abbauprodukte von der darunter liegenden Gewebsschicht entsorgt werden, dem so genannten Pigmentepithel - diese Ablagerungen f√ľhren zum Funktionsverlust der Makula.

Im Verlauf der Erkrankung geht die zentrale Sehschärfe verloren mit der Folge, dass man in der Mitte des Gesichtsfeldes verschwommen, verzerrt oder nur noch einen dunklen Fleck sieht.

Das Ausmaß des Sehverlustes hängt bei der AMD von der Verlaufsform ab. Am häufigsten tritt die so genannte trockene AMD auf:

Von dieser milden, langsam verlaufenden Form sind etwa 85 Prozent der Patienten betroffen.  Medikamente oder andere Behandlungsmethoden zur Heilung gibt es leider noch nicht. V√∂llige Erblindung tritt jedoch fast nie ein.

In 15 Prozent der F√§lle geht die trockene AMD in die feuchte Form √ľber.

Diese aggressivere Variante f√ľhrt meist sehr schnell zum totalen Ausfall des Sehzentrums. Unter der Makula sammelt sich Fl√ľssigkeit, meist aus eingewachsenen Aderhautgef√§√üen, an. Sie tritt aus den Blutgef√§√üen aus und sch√§digt die lichtempfindlichen Makulazellen. Dadurch verzerrt sich das auf die Netzhaut entworfene Bild, sodass f√ľr den Betroffenen als erstes Anzeichen gerade Linien gebogen erscheinen.

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