Vorsorge bei Kindern

Vorsorge bei Kindern

Die Augen Ihrer Kinder sind unser Anliegen!

Bei fr√ľhzeitiger Entdeckung einer Sehschw√§che im Kindesalter k√∂nnen √ľber 90 %  erfolgreich behandelt werden, so dass die Kinder sp√§ter im Erwachsenenalter auf beiden Augen eine normale Sehsch√§rfe haben.

Bei den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen noch viele Sehschwächen unentdeckt bleiben. Augen- und Kinderärzte empfehlen deswegen eine augenärztliche Untersuchung nach Dringlichkeit gestaffelt:

  • sofort bei sichtbaren Auff√§lligkeiten der Augen, wie z. B. Augenzittern, Hornhauttr√ľbungen, grau-wei√ülichen Pupillen, gro√üen lichtscheuen Augen oder bei Lidver√§nderungen, hier besonders H√§ngelidern, die die Pupille verdecken.
  • mit 6 bis 12 Monaten bei erh√∂htem Risiko f√ľr Schielen oder f√ľr Fehlsichtigkeiten (optische Brechungsfehler) oder f√ľr erbliche Augenerkrankungen. Das liegt z. B. vor bei Fr√ľhgeburten, Kindern mit Entwicklungsr√ľckstand, Geschwistern oder Kindern von Schielern und stark Fehlsichtigen (besonders √úbersichtigen), sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen.
  • mit 31 bis 42 Monaten: Alle √ľbrigen, auch unverd√§chtigen Kinder zur fr√ľhzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von optischen Brechungsfehlern.

Was ist eine Amblyopie und wodurch wird sie ausgelöst?

Es handelt sich um eine Sehsch√§rfenminderung von Augen, die als Organ gesund sind, aber trotz optimaler Brillenkorrektion zun√§chst nicht gut sehen k√∂nnen. Sie tritt bei einseitigen optischen Fehlern (Kurz-, √úber- oder Stabsichtigkeit) oder beim Schielen auf.

Was kann der Augenarzt bei Kindern untersuchen?

Die Amblopie-Vorsorge ohne Pupillenerweiterung erm√∂glicht es dem Augenarzt, ein Schielen und eine schlechte Sehsch√§rfe auszuschlie√üen, erfasst aber nur etwa 80 bis 85 % der Risiken, die eine Amblyopie ausl√∂sen k√∂nnen - der Rest wird erst nach einer Untersuchung mit vor√ľbergehender L√§hmung der inneren Augenmuskeln und weiten Pupillen ausgeschlossen.

Wer trägt die Kosten?

Einige Krankenkassen (BKK, KKH, AOK) √ľbernehmen die Kosten f√ľr die Vorsorgeuntersuchungen, ansonsten zahlen die Eltern (wenn kein Befund oder Symptom auf diese Krankheit hinweist) privat ein ma√üvolles Honorar.

Ergeben die Vorsorge-Untersuchungen einen krankhaften Befund, werden alle weiteren Untersuchungen und die Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse √ľbernommen.

Haben Sie weitere Fragen? Wir beantworten sie gern.