Schielen

Schielen

schielendes Kind

Kindliches Schielen kann neben familiärer Veranlagung auch durch Risikofaktoren während der Schwangerschaft und Geburt, bei allgemeiner Schwächung des Körpers (Infektionskrankheiten) oder durch Fehlen einer notwendigen Brille auftreten.

Auch organische Augenver√§nderungen wie z.B. Linsentr√ľbungen oder Verletzungen, k√∂nnen Schielen verursachen.

Plötzliches Schielen bei Erwachsenen, häufig begleitet von Doppeltsehen, entsteht z.B. durch Augenmuskellähmungen oder das Verfestigen eines vorher vorhandenen verborgenen Schielens.

Auch nimmt die Zahl der Patienten mit belastungsabh√§ngigen St√∂rungen des beid√§ugigen Sehens deutlich zu, was auf die st√§ndig wachsenden Anforderungen an das Sehen in Schule und Beruf (Bildschirmt√§tigkeit) zur√ľckzuf√ľhren ist und sich durch Kopfschmerzen, Lesest√∂rungen, schnelles Erm√ľden der Augen usw. bemerkbar macht.

Weitere Alarmzeichen sind: Vorbeigreifen, häufiges Stolpern und anstoßen, Zukneifen eines Auges, häufiges Blinzeln und Zwinkern, Unlust am Lesen, Schiefhaltung des Kopfes und Verschwommensehen.

Schielen ist also nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern sollte augenärztlich kontrolliert und behandelt werden.

Lassen Sie die Geschwister eines fehlsichtigen Kindes ebenfalls mitkommen, denn nicht selten treten bei ihnen gleiche oder ähnliche Augenfehler auf.

Info √ľber Winkelfehlsichtigkeit: Berufsverband der Orthoptisten: Infos Patienten/Patientenratgeber Buchtipp: Winkelfehlsichtigkeit Ein Sammelband, Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V., von Uwe Wulff, ISBN 3824804964, 13,90‚ā¨ Info √ľber Schielformen: www.kinderaugenheilkunde.de